Die Kohlendioxidlüge oder 
Das Märchen vom Kaisers neue Kleider 

Erinnern Sie sich an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider"? Da verkauften zwei Schneider dem Kaiser Gewänder aus einem angeblich ganz besonderen Stoff, der nur für kluge Menschen zu sehen sein sollte. Der Kaiser fand das interessant, weil er doch auf diese Weise die Menschen um ihn herum besser einschätzen könnte, ob sie nun klug oder dumm waren. Bereits beim Maß nehmen musste er schlucken, weil er den Stoff nicht sah, den die Schneider ihm anpassten. Doch er sagte nichts - er wollte gegenüber den Schneidern als das Reichsoberhaupt ja nicht als dumm da stehen. Seinen Bediensteten und Beratern ging es ähnlich. Sie sahen keine Kleider, aber niemand traute sich, das zuzugeben. Nicht aus Angst vor dem Kaiser, sondern aus Angst, als dumm abgestempelt zu werden. Selbst den Menschen im einfachen Volk ging es so. Erst ein Kind, das diese Angst vor der Beurteilung als Dummer noch nicht kannte, rief es aus: "Der Kaiser ist ja nackt?" Erst in diesem Moment erkannten alle anderen, dass niemand des Kaisers Kleider sah, weil es keine gab. 

So ähnlich kommt es mir inzwischen mit dem Kohlendioxid CO2 und dem Klimawandel vor. Der Glaube, dass CO2 zum Klimawandel führt, ist inzwischen so fest im Denken, dass sich viele nicht trauen, daran zu zweifeln. 

Ich habe seit 1980 damit gerechnet, dass wir Menschen das Erdklima verändern werden. Und ich habe ebenfalls seit dieser Zeit vermutet, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre zunehmen wird. Ich war aber nie auf die Idee gekommen, dass Kohlendioxid selbst zur Erderwärmung führt. 

Deshalb stelle ich hier die These auf, dass die Behauptung eine Lüge ist, dass Kohlendioxid zur Erderwärmung führt. 

 

Es wird behauptet, CO2 verstärkt den Treibhauseffekt. 

Auf meine Frage, wie es das denn genau macht, bekam ich meistens folgende Antwort: Na wie in einem Treibhaus. Da kommt doch auch die Sonnenstrahlung rein, und die Treibhausscheiben reflektieren die von der Erde abgestrahlte Wärme wieder zur Erde zurück. 

Kohlendioxid wandelt absorbierte Strahlung in langwellige Wärmestrahlung um. Dies führt tatsächlich zu einer Erwärmung.  Aber Kohlendioxid ist nur zu 0,04 % in der Atmosphäre enthalten. Wasser hat in dieser Beziehung ein ähnliches Verhalten wie Kohlendioxid, Wasser ist sogar ein sehr wirksames Treibhausgas und es kommt sehr viel reichlicher in der Atmosphäre vor. Und auch Methan und das aus Flugzeugen und Autos produzierte Lachgas N2O haben eine viel stärkere Treibhausgaswirkung als CO2. Lachgas aus Flugzeugabgasen zerstört darüber hinaus weiter unsere Ozonschicht, was mittlerweile zu erhöhter UV-Strahlung im Sommer und damit verbundene Pflanzenverbrennungen und steigenden Ozonwerten am Boden führt. 

 

Nicht das CO2 sondern seine Produktion erwärmt die Erde 

CO2 ist das Gas, bei dessen Entstehung die meiste Wärme freigesetzt wird. Bei der Verwendung aller fossiler Energien finden Verbrennungsprozesse statt. Nur ein Teil dieser Verbrennungswärme wird in Strom umgewandelt oder als Heizungswärme genutzt. Der größte Teil geht auf dem Weg zur gewünschten Energie als Abwärme in die Atmosphäre - und heizt sie auf! Das CO2 ist nur ein Abfallprodukt, das bei dieser Aufheizung anfällt.2 ist nur ein Abfallprodukt, das bei dieser Aufheizung anfällt. Deshalb würde dessen Verpressung in die Erde die globale Erwärmung auch kein Stück weit aufhalten. Richtig ist aber, dass die Verbrennungsprozesse reduziert werden müssen. 

Vielleicht haben Sie ja schon mal Satellitenbilder oder Aufnahmen der ISS von der Nachtseite der Erde gesehen. Selbst im Weltraum erkennt man noch als leuchtende Punkte die größeren Städte. Und es wird immer mehr Licht, was man aus dieser großen Entfernung noch sieht. 

Und nun stellen Sie sich vor, dass so wie diese Lichtmengen große Gebiete der Erde heller machen, dass hinter jedem Lichtpunkt auch hunderttausende bis Millionen Wohnungen und auch öffentliche Gebäude stehen, die beheizt werden. Oft ist es im Winter in einer Großstadt bis zu 10° wärmer als wenige Kilometer entfernt auf dem Land. Der Einfluss der Heizungen auf das Klima ist also eindeutig da. Und weltweit sind es mehrere 100 Millionen Häuser, die jeden Tag Wärme an die Luft abgeben, z. T. auch ins Erdreich und in die Gewässer. 

Hinzu kommt, dass immer mehr Häuser von dezentraler Heizung auf zentrale Heizung umstellen. Wer noch die Umstellungen von Kachelöfen auf zentrale Kohleheizung in Erinnerung hat, weiß dass sich damit auch der Kohleverbrauch für das gleiche Haus in etwa verdoppelt hatte. Das Heizen wurde bequemer, aber auch verschwenderischer. Das trifft auch auf andere Energieträger wie Öl und Gas zu. Da diese Entwicklung weltweit fortgesetzt wird, ist es einleuchtend, dass tatsächlich u. a. über die Ballungsgebiete die globale Erwärmung stattfindet. 

 

Die Massentierhaltung heizt uns ein

Bedeutung für das Erdklima haben aber auch die Gase Ammoniak und Methan. Beide Gase treten in der Landwirtschaft auf. Ich glaube, dass ein weiterer Verursacher der Erderwärmung die Massentierhaltung ist. Das resultiert schon aus der Nahrungspyramide. Für ein kg Fleisch müssen je nach Art zwischen 6 und 10 kg Pflanzenmasse angebaut werden. Das bedeutet, für 1 kg Fleisch brauchen wir die 6- bis 10-fache landwirtschaftliche Futterfläche, wie für 1 kg pflanzliche Nahrung. Bei fast 8 Milliarden Menschen sind das Ackerflächen für den Futtermittelanbau, die entweder flächenmäßig explodieren, oder/und aus denen mit immer mehr chemischem und neuerdings gentechnischem Einsatz immer höhere Erträge herausgeholt werden. Auch bei noch so gewissenhaftem Düngemitteleinsatz lassen sich Stickstoffverluste in Form von Ammoniak nie ganz vermeiden. Und je höher die Erträge, desto höher sind die aus den Flächen aufsteigenden Ammoniakgase. 

Und diese Tierhaltungsindustrie stößt Massen an Methan aus, dem anderen wirklichen Treibhausgas, welches nun einmal im Darm anfällt. 

Deshalb sage ich, dass wir u. a. mit der Massentierhaltung unsere Erde aufheizen und nicht mit Kohlendioxid. 

 

Die Zerstörung der Wälder verändern das Klima 

Insbesondere die Zerstörung der tropischen Regenwälder, aber auch der Mangrovenwälder der Wattenmeere und der übrigen großen Wälder wirken sich auf das Weltklima aus. Die Folgen erleben wir bereits. 

Vor allem die Regenwälder sind Wasser- und Wärmesammler. Wasser hat eine sehr viel höhere Wärmekapazität als Kohlendioxid. Wenn nun rings um den Äquator immer weniger Sonnenwärme von den Regenwäldern aufgenommen werden kann, weil immer weniger vorhanden sind, dann nehmen dort die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht zu. Auch die Luftdruckverhältnisse ändern sich ohne den Wasser-Wald-Puffer. Demzufolge verändern sich auch die jahreszeitlichen Luftströmungen, was sich als schwer vorhersagbare Wetteranomalien bis in die subtropischen Gebiete bemerkbar macht. 

Ich halte die Zerstörung der tropischen Regenwälder für die Hauptursache der globalen Erwärmung und habe dieser Entwicklung eine extra Seite gewidmet: 

Wälder - die Klimaanlagen der Erde 

 

Ein paar Rechenbeispiele über Energieträger 

Auf die Atomkraft gehe ich hier nicht weiter ein. Abgesehen von den Risiken ist diese Art der Energiegewinnung genauso unsauber wie die Kohle. Wer das Gegenteil behauptet, möge sich mal den auf Halde liegenden Atommüll ansehen und vor allem die verstrahlten Gebiete der Urangewinnung. 

 

Kohle, Öl und Erdgas: 

Sie haben vor Jahrmillionen Kohlenstoff gespeichert. Bei ihrer Verbrennung wird viel Wärme und neben CO2 etliche giftige Abgase frei. Trotz Filteranlagen versauern unsere Böden und Gewässer weiter, mit gesundheitlich schädlichen Folgen für Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Gewinnung dieser Energieformen ist mit massiver Naturzerstörung verbunden. Beispiele sind Nigeria, wo große Landstriche durch das ungefilterte Abbrennen des Begleitgases bei der Erdölgewinnung vergiftet sind und weiter werden. Und dass die Eingriffe in unseren Wasserhaushalt auch nicht so einfach mit der Flutung alter Kohletagebaue behoben werden, sehen wir an der Spreeverockerung durch freigesetztes Eisensulfat. 

 

Holz, Biogas, Biodiesel, Bioethanol: 

Haben erst vor kurzem Kohlenstoff gespeichert. Bei Pflanzen-Verrottung wird CO2 frei, ohne dabei die Erde zu erwärmen. Bei ihrer Verbrennung wird viel Wärme frei. Diese erneuerbaren Energieträger unterscheiden sich von der Kohle nur dadurch, dass ihre Wärme statt nach Jahrmillionen schon nach kurzer Zeit freigesetzt wird. Die Abschlussbilanz der Erderwärmung ist am Ende die selbe, wie bei den fossilen Energieträgern. Die Naturzerstörung bei der Gewinnung dieser Energien ist eine andere als bei der Kohlegewinnung. Aber die Vernichtung der Urwälder z. B. für die Palmölgewinnung und unsere flächendeckende Vergiftung von Boden und Wasser mit Nitrat und Ackergiften für die Gewinnung der sogenannten Bioenergien ist genauso akut bedrohlich, wie die langfristige Naturzerstörung durch den Kohlebergbau. 

 

Windkraft und Solarenergie: 

Abgesehen vom CO2-Verbrauch und der Wärmefreisetzung bei der Herstellung und dem Transport dieser Anlagen sind dies die einzigen wirklich klimaneutralen Formen der Energiegewinnung. Dabei gibt es einige Konflikte: Viele Tiere verunglücken an den Windkraftanlagen und die Lärmemissionen sind oft noch unvertretbar hoch. Und auch wegen der gesundheitlichen Wirkung der Schlagschatten sind große Abstände zu Wohnhäusern erforderlich. Damit drängen die Windkraftanlagen aber immer tiefer in die Natur, weshalb die Tieropferzahlen steigen. 

Gleichzeitig lernen immer mehr Vögel, mit den Windkraftanlagen umzugehen. Zur Verminderung der Opfer an Greifvögeln gibt es vielversprechende Ansätze zu speziellen Formen der Flächenbewirtschaftung unter den Windrädern, sie z. B. während und einige Tage nach der Wiesenmahd abzuschalten, während Eulen und Greifvögel unter ihnen Mäuse fangen. Und auch zur Verminderung der Fledermausopfer gibt es Lösungsansätze wie die Abschaltung in der Dämmerung und spezielle Anstriche. 

Aus meiner Sicht sollten Windkraftanlagen bevorzugt neben Industriegebieten gebaut werden, dort, wo der Strom gebraucht wird. Und auch Großstädte wie Berlin sollten sich selbst stärker mit Sonnen- und Windenergie versorgen, statt aus dem entfernten Umland energieaufwändig Strom zu beziehen. 

Eine weitere Chance sehe ich in der Dezentralisierung der Windkraft. Ähnlich wie es seit Jahren bei der Sonnenenergie praktiziert wird, sollte der Bau von Kleinstwindkraftanlagen zur Versorgung von Ein- und Mehrfamilienhäusern erleichtert und gefördert werden. Es gibt kleine Windräder, an denen praktisch keine Tiere verunglücken. Und die langen Transportleitungen für den Windstrom entfallen. 

 

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