Vogelgrippe und afrikanische Schweinepest

22.1.2020

Ende 2019 geriet die afrikanische Schweinepest wieder in die Schlagzeilen, nachdem einige Fälle nahe an der Ostgrenze Deutschlands registriert wurden. Und seit Januar 2020 ist die Vogelgrippe wieder offiziell in Deutschland.

Wie schlimm sind diese beiden Krankheiten tatsächlich? Für die erkrankten Tiere können sie tödlich enden, wie viele andere Krankheiten auch. Für die wild lebenden Tierbestände sind sie zumindest nicht gefährlicher als die meisten anderen Tierkrankheiten.

Die afrikanische Schweinepest wurde - wie auch immer - nach Osteuropa wahrscheinlich in die baltischen Länder gebracht. Seitdem werden immer wieder mal erkrankte Wildschweine gefunden. Den Beständen der Wildschweine ist sie bis heute aber nie gefährlich geworden. Trotz Zunahme der Temperaturen ist es diesem Virus nach wie vor zu kalt in Mittel- und Osteuropa. Ein normaler Winter dämmt die Krankheit immer wieder ein. Darüber hinaus wirkt die Krankheit regulierend auf zu große Bestände der Wildschweine und ist damit eine Konkurrentin zur Jagd.

Gefährlich wird die afrikanische Schweinepest aber den Beständen der Hausschweine, vor allem wenn sie geschwächt sind und ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert. In großen Schweinemastanlagen mit hunderten oder tausenden Schweinen auf engem Raum werden den gefangenen Tieren Antibiotika aus verschiedenen Gründen gegeben. Diese chemischen Keulen bekämpfen bakterielle Krankheitserreger aber auch die körpereigenen guten Bakterien. Antibiotika drosseln die körpereigene Immunabwehr. Werden Schweine in solchen Haltungen mit der afrikanischen Schweinepest infiziert, droht eine Epidemie im gesamten Stall. 

Diese Krankheit bedroht also nur die ohnehin schon geschwächten Hausschweine und vor allem den Gewinn der Tier-Sklaven-Halter. 
Abgesehen vom Schutz dieser Betriebsbesitzer ist eine Bekämpfung der afrikanischen Schweinepest in der freien Natur völlig sinnlos. 

Genauso verhält es sich mit der Vogelgrippe. Sie ist eine Influenza ähnlich der Grippe, die alljährlich viele Menschen befällt. Sie ist nicht mehr und nicht weniger gefährlich. 
Niemand käme auf die Idee, beim Auftreten der Grippe Sperrzonen einzurichten. Bei Vögeln wird das aber gemacht, bis dahin, dass in der inneren 3km-Zone das gesamte Hausgeflügel vorsorglich umgebracht wird - bei einer normalen Grippe, die nur Vögel befällt! 

Auch hier geht es nur darum, die Bestände des zu tausenden auf engstem Raum zusammengepferchten Hausgeflügels vor dem Befall des gesamten Stalls zu schützen, von sowieso schon geschwächten Tieren, die eine Lebenserwartung zwischen Wochen und Monaten haben. 
Tatsächlich geht es also auch hier ausschließlich um den Schutz des Gewinns der Tierausbeuter. Auch den Hühnern, Puten, Enten und Gänsen werden Antibiotika gegeben, so dass die Tiere kaum noch eigene Abwehrkräfte haben. Und Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, gegen Viren wie die Vogelgrippe sind sie wirkungslos.

Vogelgrippe und Schweinepest zeigen uns deutlich, dass die Art unserer Ernährung längst an ihre Grenzen gekommen ist. Die Kombination der Herstellung von Nahrungsmitteln mit dem Kapital, dass nach Vermehrung streben soll, hat kein dauerhaftes Fundament. 

Die Ernährung von über 7 Milliarden Menschen mit tierischen Produkten wird zusammenbrechen, sie funktioniert nicht mehr. 
Rein pflanzlich können noch einige Milliarden mehr Menschen ernährt werden.

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