Essener Brot, glutenfrei

Die Essener waren eine Gruppe im Palästina vor 2000 Jahren, die sich vegan ernährten. Es heißt, dass Jesus von Nazaret mindestens gute Kontakte zu dieser Gruppe hatte.

Ein bekanntes Rezept ist das Brot der Essener, ein Rohkostbrot. Sie hatten angekeimte Saaten mit geschrotetem und gemahlenem Getreide und etwas Wasser vermischt. Den Teig rollten sie vorsichtig, ohne die Keime zu beschädigen zu baguetteähnlichen Röllchen. Die Körner keimten im Teig weiter. Die Teigrollen trockneten in der warmen Region in Sonne und Wind an einem Tag, fertig war das Brot.

Bei uns musste ich zu Anfang im Backofen bei 50° nachhelfen. Später habe ich gemerkt, dass der Teig zumindest im Sommer am offenem Fenster gut trocknet. Im Winter lege ich die Teigkügelchen kurz in den Backofen. Wenn sie angewärmt sind, hole ich sie heraus. Sie bleiben auf dem Backpapier, das ich etliche Male verwende und das auf dem Gitter liegt, es lässt dann auch nach unten Feuchtigkeit durch. Und die angewärmten Teigkugeln geben viel Wasser ab. Nach einem Tag auskühlen kann man dann die Essener Brötchen essen. Das sollte man dann auch, denn ähnlich wie das Manna in der Wüste verderben die Teigkugeln schnell.

Man kann alle möglichen Saaten für das Essener Brot verwenden. Ich habe mich für Buchweizen entschieden, den ich zwei Tage lang vorkeime. Als Teig bewähren sich gerade selbst geschrotete Haferkörner bei mir, damit sind diese Brötchen dann auch noch glutenfrei. In diese Mischung aus Körner und Schrot kommt noch etwas Wasser, so dann man daraus Teigkugeln formen kann. 

Wichtig: Es kommen keine Gewürze in den Teig und schon gar kein Salz, dieses wäre giftig für die lebenden Keime. Bei Bedarf salze ich mir das Brot beim Essen nach. 

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