Homöopatie - ist da nun was dran oder nicht? 

18.1.2020

Bei solchen Themen beginne ich zuerst mit der Bemerkung, dass dies eigentlich kein Thema für einen Gärtnermeister ist und rein rechtlich darf ich sowieso keine medizinischen Tipps geben. 

Andererseits wird die Homöopatie von vielen schulmedizinisch ausgebildeten Leuten sowieso nicht als Medizin betrachtet. Also berühre ich das medizinische Gebiet gar nicht, wenn ich hier meine Meinung über Globuli & Co kund tue. Zumal ich in letzter Zeit mit Kopfschütteln beobachte, wie Politiker zu diesem Thema Position beziehen, die von Homöopatie offenbar keine Ahnung haben. 

Ich registriere wie bei einigen anderen noch bedeutsameren Themen eine zunehmende Spaltung und sich steigernde Emotionen, wenn es um Homöopatie geht. Und das muss doch nicht sein. Deshalb dieser Beitrag hier. 

Homöopatie ist der Begriff für eine uralte Lehre der frühen Kräuterkundigen über die Wirkung von Pflanzen und Substanzen auf das Immunsystem. Man sagt auch ganz einfach: Krankheiten mit Stoffen bekämpfen, die eigentlich genau die gleichen Krankheitssymptome hervor rufen. Früher hatten die Menschen am Waldrand mal zufällig Appetit auf eine bestimmte Pflanze oder eine Beere, haben sie einfach gepflückt und gegessen. Ihr Körper hat ihnen über den Appetit einfach gesagt, was er gerade braucht. Damit haben sie mitunter Krankheiten im ersten Keim bekämpft, von denen sie noch nicht mal wussten, dass sie davon befallen waren.  

Die Homöopatie sagt: Je geringer die Konzentration des Mittels, um so besser ist die Wirkung. Und spätestens hier protestieren nicht nur viele Mediziner. Denn rein logisch nimmt mit der Menge des Wirkstoffs auch die Wirkung ab. 

Aber was ist mit Impfungen? Da werden abgestorbene Krankheitserreger in die Blutbahn gespritzt und der Körper reagiert mit der Bildung von Antikörpern, die er maßgeschneidert genau auf diese Erreger herstellt. 

Und nichts anderes ist Homöopatie. Das beste Beispiel kann ich aus eigener Erfahrung liefern. 2005 wurde ich über einen Zeckenbiss mit Borreliose infiziert. Nach der klassischen Wanderröte ließ ich mich ärztlich untersuchen und die Infektion wurde bestätigt. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich gegen Antibiotika, ich hatte bis dahin seit 9 Jahren keine mehr genommen, was mir sehr gut bekommen ist und wollte einen anderen Weg finden, meinen Körper zu heilen, wohl wissend, dass ich die Borreliose bei Nichtanwendung von Antibiotika niemals mehr ganz los werde. 

Gegen Borreliose gibt es bisher noch keine Impfung. Aber es gibt die Borrelia Nosode, das sind Globuli mit verschwindend geringen Spuren von den Borrelien, den Erregern der Borreliose. Als sich nach einem halben Jahr die ersten rheumatischen Anzeichen einstellten, nahm ich diese Globuli. Es dauerte einige Wochen, aber mit dem Jahreswechsel wurde ich beschwerdefrei. Die Globuli haben bei mir genau das gemacht, was die Schulmedizin bei Borreliose noch nicht kann: Sie haben meinem Immunsystem beigebracht, die auf Borrelien maßgeschneiderten Antikörper in ausreichender Zahl selbst zu produzieren - sie haben mich also geimpft. Seitdem treten die Gelenkschmerzen nur selten auf, vielleicht zweimal im Jahr und nur dann, wenn ich vorher schlecht mit meinem Körper umgegangen bin, z. B. zu wenig geschlafen und zu viel am Rechner gesessen habe. 

Übrigens haben viele Allergiker schlimme Erfahrungen mit Spuren von Allergenen gemacht. Die Backform kann noch so gut gereinigt sein, der Zöliakie-Kranke wird einen Krankheitsausbruch bekommen, wenn in der Form auch nur geringe Spuren von Gluten sind. Genauso geringe Spuren wie von den Substanzen in den Globuli. Und genau wie bei Allergenen wirkt beides auf das Immunsystem des Betroffenen in kleinsten Mengen.

Mögen uns die Schulmediziner und deren Anhänger weiter belächeln oder auch den Kopf über diesen Beitrag hier schütteln. So lange sie jedem die Freiheit lassen, hier seine eigenen Erfahrungen zu machen, kann ich damit leben. Ich mische mich ja auch nicht in den medizinischen Bereich ein, es ist ja auch nicht mein Fachgebiet. 

Nur wenn Politiker anfangen, die Anwendung der Homöopatie zu reglementieren, hört bei mir das Verständnis auf. Leben und leben lassen. Wir sind ein freies Land, in dem jeder selbst über seinen Körper und die Art seiner eigenen Behandlung entscheiden kann. 
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