Klimawandel im Land Brandenburg und in Berlin

Zuletzt bearbeitet am 3.7.2019

Brandenburg wird durch verschiedene Faktoren immer trockener. Diese Entwicklung wurde schon von der DDR-Regierung mit Sorge beobachtet. Seit 1985 fallen in Brandenburg weniger Niederschläge, als Wasser verdunstet, abfließt oder von Menschen verbraucht wird. 

Auffällig ist, dass nicht nur im Sommer weniger Niederschläge fallen als im Winter, sondern auch im Osten viel weniger als im Westen. Kommt man dann ins Nachbarland Polen, steigen die Niederschlagsmengen wieder, je weiter man nach Osten kommt. 

Seit etwa 100 Jahren nimmt östlich von Berlin die Regenmenge im Juli kontinuierlich ab. Parallel dazu wuchs Berlin weit ins Umland. In den 1970er Jahren wurde Marzahn gebaut, wo vorher Ackerland war. In den 80er Jahren traten erstmals Trockenzeiten im Sommer von 4 Wochen ohne einen Tropfen Regen auf.

Ende der 1980er Jahre wurde Hellersdorf gebaut, wo vorher Acker, Rieselfelder und eine Gärtnerei waren. Nach der Wende kam dann Kaufpark Eiche dazu. Immer mehr Fläche wurde versiegelt, eine künstliche Wüste entstand. Liegt der Schluss nicht nahe, dass um dieses Wüstenklima ein immer größer werdender Regenschatten entsteht?! 1992 trocknete erstmals nach 300 Jahren bis nach Fredersdorf-Nord hinein das Fredersdorfer Mühlenfließ aus. Keine 300 sondern nur 14 Jahre später wiederholte sich diese Austrocknung, diesmal bis nach Eggersdorf an den Bötzsee heran. Das bis in die 70er Jahre in Hellersdorf verrieselte Wasser wird heute in die Wuhle und damit in die Nordsee abgeleitet. Wir haben damit neben den Fäkalien auch eine jährlich bedeutende Menge Wasser abgeleitet, dass in der Wasserbilanz als Fehlbetrag auftaucht, der sich seit 28 Jahren summiert. 

Die Austrocknung der Wälder kann durch 20 m breite Heckenstreifen gebremst werden. Hier müssen sich Bauern und Waldbesitzer gleichermaßen beteiligen:

Von den Feldern, die bis an den Wald reichen, muss ein Streifen von 10 m bis vor dem Wald unbewirtschaftet bleiben, so dass sich dort zunächst Blühstreifen bilden und im Anschluss durch Wildsaat ein Streifen aus Feldgehölzen entsteht.

In jedem Wald müssen die Ränder in 10 m Breite unbewirtschaftet bleiben, so dass sie sich urwaldähnlich entwickeln und dass dort viel Unterholz aus vielen Arten wachsen kann.

Diese beiden unterholzreichen Streifen mit mehr Sträuchern auf den Feldseiten und mehr Bäumen auf den Waldseiten brechen den Wind und schaffen durch ihr dichtes Blattwerk bis runter auf den Boden ein Mikroklima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit den ganzen Sommer über. Sie verhindern die Austrocknung der Wälder und versetzen die Wälder wieder in die Lage, selbst Regenwolken hervor zu bringen.

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