Wälder - Klimaanlagen und Lebensgrundlage 

So wurde früher das Klima auf der Erde geregelt: 

 

Leider haben wir aber mittlerweile diesen Zustand, über die Lücke, welche die zerstörten Regenwälder hinterlassen haben, erwärmen sich die Meere und diese das arktische Eis und die gesamte Atmosphäre: 

Im Wald wird mehr Wasser verdunstet als sonstwo. Wälder sind deshalb die wichtigste Voraussetzung für die Wolkenbildung und Niederschläge. Die Wasserverdunstung aus den Meeren war bisher viel geringer, was sich aber mittlerweile durch die Erwärmung der Meere ändert. 

Im Wald ist es im Sommer kühl und im Winter wärmer als auf einer freien Fläche. Während Pflanzen auf den Feldern schon verdorren findet man im Wald noch lange Feuchtigkeit im Boden. 

Nirgends woanders ist dieses Mikroklima so ausgeprägt, wie in den Regenwäldern. Diese erreichen locker Höhen von 50 m, einige Riesen werden noch deutlich höher. Die höchsten Bäume sind angepasst an extreme Sonneneinstrahlung. Unter ihren Kronen gibt es Pflanzen, die in den Astgabeln wachsen, rankende Pflanzen und Sträucher und Kräuter, die mit sehr wenig Licht auskommen. Sie alle bremsen den Wind und verdunsten Wasser. Auf den 50 Höhenmetern kommt dabei so viel Wasser zusammen, dass es unter den Baumkronen ständig regnet. Und der Regenwald gab noch so viel Wasser in die Atmosphäre, dass sich daraus Regenwolken bildeten, die rings um den Äquator zogen. Die tropischen Regenwälder waren die wichtigsten CO2-Verbaucher der Erde.

Ich schreibe dies in der Vergangenheitsform, weil heute nur noch ein Bruchteil der früheren Regenwälder existiert. Infolge der Abholzungen und Rodungen fehlen mittlerweile die Wolken, die von den Regenwäldern erzeugt werden. Die Folge sind Dürren und Hungersnöte. 

Da rings um die Erde am Äquator entlang ein leichter Ostwind weht, macht sich das Fehlen von Wolken im äquatorialen Bereich, genau genommen zwischen den beiden tropischen Wendekreisen bemerkbar. Infolgedessen kann die Sonne ungehinderter die Erde aber vor allem auch die Meere in diesem Bereich erwärmen. Die steigenden Wassertemperaturen sind der eigentliche Motor der globalen Erwärmung. Wer schon mal in einer Sauna war, weiß das. Die Luft ist angenehm warm, bis Wasser auf die heißen Steine gegossen wird, dann erst wird sie heiß. Und genau das erleben wir seit Jahren auf der Erde. Die immer wärmeren Meere wirken wie das heiße Wasser in einer Sauna. 

Die Wolkenbildung erfolgt nun zunehmend dort, wo gerade Winter ist. Wasser kondensiert ja bekanntlich an kalten Stellen. Und ohne Wälder verlagern sich die Niederschläge deshalb weg von den Tropen hin zum kühleren Klima. Deshalb wachsen trotz globaler Erwärmung auch einige Gebirgsgletscher, selbst die südliche Polkappe wächst an einigen Stellen, wo sie auf einem Gebirge liegt. Die steigenden Wassertemperaturen sind aber verantwortlich für das Abtauen des nördlichen Polareises. Dieses taut nämlich von unten und von oben gleichzeitig ab: Von oben durch die Sommersonne und von unten ganzjährig durch die immer wärmeren Meeresströmungen. 

In Afrika und dem nahen Osten trocknen weite Bereiche aus. Dem Bürgerkrieg in Syrien ging eine vierjährige Trockenheit voraus. In Somalia kämpfen die Menschen jeden Tag gegen den Hunger, weil durch jahrelange Dürren die Landwirtschaft am Boden ist. Die früheren somalischen Fischer überleben durch Piraterie, weil die großen Fischereikonzerne das Meer vor ihrem Land leer gefischt haben. In Nigeria ist in weiten Teilen das Land von Ruß und Giften der seit Jahren brennenden Begleitgase der Erdölförderung für den Anbau von Nahrung unbrauchbar geworden. Das Wasser ist vergiftet und die vielen lodernden großen Gasfackeln tragen mit zur Erderwärmung und zur Trockenheit in der gesamten Sahelzone bei.

Der Euphrat ist am Austrocknen. Die Türkei und Syrien halten einen Teil des Wassers in Stauseen. Wasser ist mittlerweile zum Druckmittel in dieser Region geworden. Der gesamte Euphrat in Syrien ist gegenwärtig unter Kontrolle des Islamischen Staates, einschließlich des Assad-Stausees. Und wer das Wasser kontrolliert, kontrolliert auch das Land. 

Das Tote Meer sinkt dramatisch, weil der Jordan kaum noch Wasser heran führt. 

In absehbarer Zeit werden in diesen Gebieten keine Menschen mehr leben können, weil dort keine Nahrung mehr wächst. 

All dies sind die Folgen der Vernichtung der afrikanischen Regenwälder. Die aus dem Atlantik aufsteigende Feuchtigkeit erreicht Afrika immer seltener. Gemäß den physikalischen Gesetzen kondensiert dieses Wasser erst wieder in kälteren Regionen.

Tatsächlich ist Wasser ein sehr guter Wärmespeicher, Wasser kann mehr Wärme aufnehmen als Luft und ist damit das wirksamste Treibhausgas in der Erdatmosphäre.

Deshalb sehe ich als einzigen Weg, diese Klimaveränderungen zu stoppen und sogar wieder umzukehren im Ende der Vernichtung der Regenwälder weltweit und in der Wiederaufforstung der Wälder. 

Inzwischen stehen die Probleme in Gestalt von Wellen von Flüchtlingen vor unserer Tür. Auch wenn viele vor Krieg flüchten, steckt als eine der Hauptursachen der ökologische Schaden hinter der gegenwärtigen Not. 

 

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