Scheinquitten

auch Zierquitten genannt sind für mich die Zitronen des Nordens. Auf feuchten Standorten bringen die Sträucher stattliche Früchte von 5 cm Durchmesser. Sie sollen wenigstens einmal Frost bekommen haben. Ende Oktober färben sie sich dann gelb.

 

Für Marmelade achtel ich die Früchte, entkerne sie, gebe sie in einen Topf und die gleiche Menge Vollrohr- oder unraffinierter Rübenzucker, wie die Quitten wiegen. Das ganze lasse ich ein paar Stunden so stehen, bis der Zucker genügend Saft aus den Quitten gezogen hat. Dann bringe ich die Mischung zügig zum Kochen. Mit einem Pürierstab wird die kochende Mischung fein püriert und sofort in dichte Schraubgläser gefüllt. Diese Marmelade schmeckt kräftig süßsauer.

Einige Wochen sind die Scheinquitten an einem kühlen Platz lagerfähig, bedingt auch im Gemüsefach des Kühlschranks. Im Herbst nehme ich mir dann ab und zu eine, viertel sie, stecke sie in eine Thermoskanne und gieße heißes, ca. 65° heißes Wasser drüber. So bleiben die Vitamine weitgehend erhalten. Es dauert einige Stunden, dann schmeckt dieser Tee ähnlich wie heiße Zitrone, etwas milder. Pur also ohne Zucker getrunken, belebt er. Ich mache von einer Scheinquitte auf einer 0,75-Liter-Kanne 2 bis 3 Aufgüsse.

 

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