Die Heimkehr ins Paradies

Hiermit kann der Friedensplan mit der Natur vollendet werden. Eines der Ziele ist ein solch respektvolles Zusammenleben der Menschen mit den Tieren und Pflanzen, dass vor allem die Tiere nicht mehr angstvoll vor uns Menschen flüchten müssen.

Die Erde hat eine Gesamtoberfläche von rund 510 Millionen km². Zieht man die Wasserflächen ab, bleiben rund 150 Millionen km² Landfläche. Ziehen wir davon noch die vergletscherten Flächen und die Steinwüsten ab, sowie die Hochgebirge, die gartenbaulich nicht geeignet sind, dann bleiben rund 100 Millionen km² potentielle Gartenflächen. Das wären 10 Milliarden Hektar.

Jede Familie erhält wieder ihren Hektar Land. 10 Milliarden ha Land, ohne Sandwüsten sind es ca. 8 Milliarden ha. Die geben ausreichend Nahrung, Kleidung und Wohnung für 32 Milliarden Menschen, also für 8 Milliarden Familien. Die Menschen leben in Siedlungen mit um die 100 Familien. Sie lernen wieder, mit den Pflanzen und Tieren zu kommunizieren. Die Tiere gewinnen allmählich wieder Vertrauen zu den Menschen und verlieren ihre Scheu. Da auf dem Land keine Nahrungszusatzmittel wachsen und keine Drogen und Genussmittel, werden die Menschen bald wieder so gesund, dass Krankenhäuser nicht mehr gebraucht werden. Hat jemand einen Unfall, dann helfen die Leute aus der Siedlung. Jeder verfügt wieder über das Wissen, wie ein Knochenbruch und ähnliches fachgerecht geheilt wird. Das Kennenlernen sämtlicher Pflanzen und ihrer Wirkungen auf Mensch und Tier wird wieder zur Allgemeinbildung gehören. Schulische Bildung wird wieder ein Lernen für das Leben.

Die Menschen werden vieles an Bequemlichkeiten und an Luxus loslassen, denn nur dann werden sie den Zusammenbruch des Kapitalismus überleben. Selbst das Internet und dieser elektronische Text hier wird dann nicht mehr existieren, es sind alles nur Krücken, die wir wegwerfen werden. Der Kapitalismus hört auf zu existieren, aber die Menschheit lebt weiter.

Fabriken, Industrie und die industrielle Landwirtschaft werden aufhören zu existieren, weil kein Gartenbesitzer mehr deren Produkte kauft. Damit hören auch jegliche Tierquälereien zur Ernährung der Menschen auf. Ohne Industrie gibt es keine giftigen Abwässer mehr, die Natur erholt sich wieder, und eines Tages wird man wieder das Wasser aus den Flüssen und Seen trinken können.

Die Menschen werden nicht mehr für andere arbeiten, sondern nur noch für ihre Familien auf ihrem Land. Das Geld wird überflüssig, da jeder von seinem Hektar genug zum Leben bekommt. Das Geld hatte nur die Funktion, den Mehrwert an ausgewählte Leute zu verteilen, den andere geschaffen haben. Das stetige Wachstum dieses Mehrwertes hat unsere Erde an den Rand des Untergangs gebracht. Bei einer autarken Lebensweise ist ein Mehrwert nicht mehr erforderlich. Damit wird das Geld überflüssig. Die Menschen in den Siedlungen werden sich gegenseitig helfen, weil das für sie selbstverständlich ist. Sie werden mit der Zeit immer weniger arbeiten, weil sie die Natur in ihren Gärten unterstützt. Sie werden ihren Neigungen nachgehen und ihre individuellen Fähigkeiten entfalten. Begabte Tischler, Zimmerleute, Schmiede, Schlosser, Erbauer von Musikinstrumenten und Spinnrädern, Leute die Wolle und Pflanzenfasern spinnen, Maurer, Klempner, Bäcker, Töpfer und die vielen anderen Handwerksberufe werden in den Siedlungen sehr gefragt sein. Ohne Geld wird ihre Arbeit vergütet werden, das kann man aber nicht einfach als Tauschwirtschaft bezeichnen. Arbeiten für die Gemeinschaft wird zur Selbstverständlichkeit. Vereinfacht gesagt, wird sich jeder darauf verlassen können, dass die Gemeinschaft für ihn da ist, wenn er sie braucht. 

Auf den unterschiedlichsten Böden werden die Menschen ihre Nutzpflanzen anbauen: auf fruchtbaren Schwarzerdeböden, auf Sandböden, im Wald, auf Wiesen, ja sogar in der Steppe. Mit ihren Gärten stoppen die Menschen die Bodenerosion durch den Wind. Sie schaffen den Raum für unzählige humusbildende Wesen. Die Böden werden auch bei wechselndem Klima immer länger das Wasser speichern. Zuerst breiten sich die fruchtbaren Böden aus. Dann wird auch das Klima positiv beeinflusst. Die mit Bäumen bewachsenen Gärten brechen den Wind. Bäume holen aus der Tiefe Wasser hoch und tragen zur verstärkten Wolkenbildung bei. Es wird auch in den Wüsten anfangen zu regnen. Und mutige Pioniere erschaffen selbst an den Rändern der Wüsten erste Gärten. Sie schaffen unter schweren Bedingungen die Grundlage zur Begrünung der Wüsten.

Die Städte werden teilweise entsiegelt. Es werden viel weniger Menschen dort wohnen, nur soviel, wie die entsiegelten von Beton befreiten Böden auch ernähren können. Einige Hochhäuser werden vielleicht stehen bleiben, als erinnernde Mahnmale über eine lange Zeit der beinahe grenzenlosen Ausbeutung der Erde.

In jedem Land werden die Familien beginnen, sich ihren Hektar zu nehmen. Es ist die größte Bodenreform aller Zeiten, es ist die wedische Revolution. In jedem Land werden dazu andere Hürden zu nehmen sein, aber ich sehe keine Alternative zum Überleben der Menschheit. In Russland ist die Entwicklung wedrussischer Siedlungen schon am weitesten fortgeschritten. In Europa sind es bisher noch Einzelne, die sich ihren Hektar nehmen. In Deutschland gibt es Pioniere, die ebenfalls an der Verwirklichung des Traumes wedischer Siedlungen arbeiten. Gerade im weiten Umkreis um Berlin sind ganze Landstriche verlassen und warten nur darauf, besiedelt zu werden.

Dieser Text ist erst einmal ein grober Umriss meiner Vision. Die Anregung dazu stammt aus den Anastasia-Büchern von Wladimir Megre.

 

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